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Die Geschichte von Trebeltal Bioprodukte

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SSeit 1996 besteht unser landwirtschaftlicher Betrieb in dem günstigen Mittelpunkt zwischen den Städten Rostock, Stralsund und Greifswald. Der Hof und die Flächen liegen direkt am Trebeltal, eine durch die Eiszeit geprägte wundervolle Landschaft mit viel Wald, Wasser und natürlich abwechslungsreichen, landwirtschaftlich geprägten Orten.

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Trebeltaler Brücke

 

Mein Vater hat den Kontakt in die Region bereits in den 80er Jahren herstellen können, da in der unmittelbaren Nachbarschaft in Hahlen, einem Vorort von Minden/Westfalen, Verwandtschaftsverhältnisse nach Nordvorpommern bestanden. Aus Neugier und immer dann wenn es ein Einreisevisum gab, ist mein Vater regelmäßig zu Besuchen mit dem Nachbar nach MeckPomm gereist. Er hat bei diesen Besuchen sowohl die Landschaft/Landwirtschaft und vor allen Dingen die Menschen hier vor Ort schätzen gelernt.

Als sich dann zur Zeit der Wende die Möglichkeit ergab, Eigentum zu erwerben, hat mein Vater den Grundstein für den heutigen Betrieb legen können. 1996 gründete er dann zusammen mit einem ortsansässigen Landwirt eine GbR, die dann im Jahre 2008 wieder aufgelöst worden ist.

Auf dem Stammbetrieb in Minden, den es im Übrigen schon seit mehreren Generationen gibt, wurden bis 1999 Milchkühe gehalten, ab dem Zeitpunkt dann Mutterkühe, damals noch hauptsächlich die Rasse Pinzgauer.

Man sieht also, die Landwirtschaft wurde mir quasi ins Blut gelegt. Trotzdem habe ich mich relativ spät entschieden, auch wirklich in den Betrieb einzusteigen. Bis ich ca 15 Jahre alt war, hatte ich nämlich gar keine Lust, mich an den täglichen Aufgaben auf dem Hof zu beteiligen. Erst mit zunehmenden Verantwortungsbewusstsein habe ich realisiert, das die Arbeit auf dem Hof, der verantwortungsvolle Umgang mit Tieren, das Bedienen moderner Technik genau „mein Ding“ ist…

Auch gerade weil zu der Zeit, in der ich kurz vor dem Abitur stand, sich die Möglichkeit in Vorpommern ergab den Betrieb dort zu erweitern, war die Entscheidung dann endgültig gefallen.

Allerdings immer mit der Maßgabe, die bestmögliche Ausbildung zu erlangen und immer Zeit für den Blick über den Tellerrand zu haben. Ich wollte nach meiner Bundeswehrzeit und der Lehre mich nicht gleich auf die Arbeit stürzen, sondern habe dann ein knappes Jahr in Neuseeland verbracht um im Anschluss dann das Studium der Agrarwissenschaft in Osnabrück zu beginnen. Eine super Zeit, die mich in meiner Persönlichkeitsentwicklung und dem Umgang mit Neuem, sehr viel weiter gebracht hat.

Im Jahre 2005 hat dann mein Vater relativ jung den Betrieb an mich abgegeben. In der heutigen Zeit sicher keine Selbstverständlichkeit! Für mich war es eine große Herausforderung, mit der Unterstützung meines Vaters und der gesamten Familie aber dennoch machbar.

Bis zum Jahr 2012 wurde der Betrieb als Gemischtbetrieb geführt. Neben ca. 300ha Ackerbau, wurden 80 Mutterkühe gehalten. Dann habe ich mich entschieden, den Betrieb zu teilen und das Grünland mit den Mutterkühen in einen zweiten, biologisch geführten Betrieb zu überführen. Den Trebeltal Biobetrieb. Da der Markt für hochwertiges biologisch erzeugtes Rindfleisch ein wachsender Markt ist, bewirtschaften wir den Betrieb seitdem nach den Richtlinien der EU-Ökoverordnung.